An der Kinderradionacht der ARD nahmen die Kinder der Frosch-Klasse 3b teil! Ausgerüstet mit Schlafsack und Taschenlampe und gespannt, was da auf sie zukam, ließen sie sich am Abend des 27. Noveember von ihren Eltern in der Wieseschule absetzen. Im Vorfeld hatten sie bereits den Titelsong kennen gelernt und können ihn mitsingen. Man kann ihn auch auf der Website der ARD hören:
http://www.kinderradionacht.de/
Die Ermittler, Detektive und Kriminalkommissare sind versammelt und lauschen aufmerksam den Anweisungen der Einsatzleitung. Die besteht aus Frau Plaßmann und Herrn Grundhöfer, den Lehrern der Klasse. Zunächst müssen die Übernachtungsstellen gebaut werden, die
Eltern helfen dabei. Dann wird es Zeit für ein kräftiges Abendessen, denn man will ja auch bis spät in die Nacht Radio hören.
So, die Betten sind gebaut und die Kuscheltiere fühlen sich sichtlich wohl. Nun aber schnell in die Schulküche, um sich einen nahrhaften "Verdacht nach 8 - Toast" zusammen zu stellen. Einige Mütter der Klasse helfen tatkräftig mit...
Sollen sie nur kommen, die "Spitzbrecher und Einbuben". Wir haben keine Angst nach diesem Toast, denn: "Hast du Käse auf der Stulle, wirst du stark so wie ein Bulle!" Es schmeckt so lecker, dass mancher Ermittler noch weitere Toasts ordert!
Als Beilage gibt es Tomaten, Eier und Salat und zum Nachtisch einen tollen "Blaulicht-Pudding", den eine Mutter hergestellt hat. Lecker!!!!
Bei so viel Kraft und Mut durch die speziellen Toasts hat auch kein Einbrecher eine Chance, sich heimlich an unsere "Schmuggel-Muffins" heran zu machen.
Während die Presse einen unserer Kommissare interviewt (Sebastian Moritz vom Soester Anzeiger recherchiert für einen Bericht am 3. Dezember, der ganz groß auf der "Bunten Seite" erscheinen wird), versorgt man sich mit Knabbersachen, denn die Sendung startet gleich um 20.10 Uhr...
Wir verabschieden die Eltern, versammeln uns in der Lesestadt der Wieseschule und machen es uns bequem! Die Sendung startet mit dem Radionacht-Song und alle swingen und singen laut mit.
Ganz entspannt hören wir den Sportkrimi "Falscher Ehrgeiz" und danach den ersten Teil von "Die Jagd nach dem Stern von Afrika".
Selbstverständlich wissen wir die Lösung des ersten Geheimnisses: Hamburg! Leider sind wir nicht schnell genug mit dem Handy! Nun machen wir eine Hörpause und müssen einen Plan lösen, um perfekte Detektive zu werden!
Bei der "Detektiv-Rallye" muss man im Schulgebäude mit einem Partner ganz genau nachschauen und aufschreiben, was anders ist als sonst. Wie beim Radionacht-Song "Hoppala! Was macht die Leiter da..." finden wir auch die Leiter und dazu einen Blumentopf vor einer Klassentür. Außerdem sind Namenschilder an den Klassentüren vertauscht. Ein Aufkleber an der Flurtür ist auch neu! Plötzlich die ersten Schreie: Am Ende des oberen Flures sind
schwarze Fußspuren, ein Mantel und eine Krawatte!!! Gänsehaut!!! Entenpelle!!!

Verdächtig, dass die Größe des Schuhs und der Abdruck der Sohle mit dem Birkenstöcker des Lehrers übereinstimmt...
Ein neues Indiz: Fridolin, unser Klassenfrosch, befindet sich im falschen Raum und hat dazu noch viel zu große hellblaue Boxershorts an...! Im Papierkorb sind zerschnittene Briefpapierstücke mit einem geheimnisvollen Hinweis untergebracht.
Dann Schreie, die durch Mark und Bein gehen: eine Gruppe Detektive hat an der Kellertür einen "blutigen" Handabdruck entdeckt. Jetzt spielt auch die Fantasie verrückt, man bildet sich gruselige Dinge ein und spinnt sie weiter! Komisch, dass die linke Hand des Lehrers ein wenig röter ist als die rechte, verdächtig!
Das Schreien und Gerenne wird langsam weniger und die Ermittler gehen nun an die restlichen Aufgaben. Sie sollen am Computer ein Phantombild eines Verbrechers erstellen und ausdrucken, sich einen Detektivausweis basteln, ein Rätsel mit "Original und Fälschung" lösen, in Geheimschrift eine Botschaft schreiben und mit einer selbstgebastelten Codierscheibe einen Geheimcode knacken...!
Wir hören weiter die Folgen des "Stern von Afrika", erraten auch die anderen Städte, kommen aber wieder leider nicht mit dem Handy durch. Bei dem einen oder anderen gehen die Gesichtsjalousien schon manchmal zu, aber wir halten durch!

Nach dem "Pfirsichdieb" und "Polizeifunk - Meister der kniffligen Fälle" machen sich die ersten Kinder bettfertig. Und am Ende sind alle in der Waagerechten, erzählen sich noch ein wenig und irgendwann in der Nacht schlummern alle in ihren wohlverdienten Träumen...

Wir haben nicht lange geschlafen, aber dafür um so tiefer!
Am Morgen sind alle "Fit wie Prickel Pit"!
Früh um 7 Uhr sorgen fleißige Mütter dafür, dass ein leckeres Frühstück mit frischen Brötchen auf den Tisch kommt und dazu ein reichhaltiges Büffett aufgebaut ist...

Das ist genau die richtige Entschädigung für die professionellen kriminalistischen Leistungen der Kinder. Und etwas müde sein, das ist doch normal in so einem harten Job! Es war anstrengend, spannend und supergut!!
Ist doch wohl klaro, dass wir im nächsten Jahr wieder mitmachen....


...und das schrieb der Soester Anzeiger
am 3. Dezember! Klicke auf die Zeitung!!!