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SOEST
- "Was ist denn hier los?" Die Schüler der dritten Klasse
der Wiese-Grundschule waren gestern verblüfft. Ein Tross Erwachsener
stand in ihrer Klasse - und die meisten sprachen in einer für die
Schüler völlig unbekannten Sprache. Es war Russisch. Eine
hochrangige Delegation mit Bildungsexperten aus Weißrussland besuchte
die Schule im Soester Norden und diskutierte eifrig über den Lernstoff,
der an der Tafel angeschrieben war. Der Besuch kam nicht von ungefähr:
Eigentlich sind die Weißrussen Gast des Internationalen Bildungs-
und Begegnungswerks in Dortmund. In Deutschland will man sich über
moderne Unterrichtsmethoden und den ökologischen Unterricht informieren.
Die Dortmunder gingen erstmals eine Kooperation mit dem Soester Landesinstitut
ein, so dass die Gäste eine Woche lang am Paradieser Weg wohnen
und sich hier zu den Themen informieren. Zwischen Wieseschule und dem Landesinstitut gibt es schon länger eine enge Zusammenarbeit, berichtet Dr. Frank Schindler vom Landesinstitut: "Wir kennen die modernen Unterrichtsmethoden an der Wieseschule sehr gut." |
![]() Foto:Dahm |
Zehn
weißrussische Bildungsexperten, Direktoren, Lehrer und Redakteure
erfuhren so, wie beispielsweise im Deutschunterricht die so genannte
Bildungsspirale eingesetzt wird. Am Mittwoch geht es ins Conrad-von-Soest-Gymnasium
zum Thema Ökologie. Hier interessieren sich die Besucher besonders
für die ökölogische Situation im Amper Bruch, ehe es
an die Heimfahrt geht. Natürlich spazierten die Gäste auch
gestern durch die blühemde Stadt, besichtigten die Dasaa-Arbeitsschutz-Ausstellung
in Dortmund und machten einen Abstecher zu einem Hagener Gymnasium zum
Thema "Von der Umweltschule zur Agenda-21-Schule". kf |