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Für
Muslime ein Stück Heimat
Viertklässler besuchten Moschee. Iman sprach mit
ihnen über den Islam
Ein Bericht des Soester Anzeigers
vom 23. Juli 2003 - Foto: Dahm |
SOEST
- "Allah, Du bist der Größte, der Allmächtige,
der Allbarmherzige. Alles, an das wir denken, ist ein Werk Gottes."
Imam Mustafa Akalin stellte seine Religion vor. Fatih und seine
Mutter Fatma Görkem halfen ihm. Sie sind Muslime. Fatih
geht zur Wieseschule, gestern besuchte er mit den Mädchen
und Jungen seiner Klasse 4c sowie mit Lehrerin Ute Steller die
Moschee. |
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Hier in dem von außen unscheinbaren Haus am Brunowall
ist ein Ort der Zusammenkunft für Menschen, die sich in
Soest und Umgebung zum Islam bekennen. Die Viertklässler
sahen sich im Gebetsraum um, denn ihr Unterrichtsthema sind
die verschiedenen Religionen der Welt. In dem mit den Symbolen
des Glaubens geschmückten Saal sprachen sie über Allah,
über Parallelen zu ihrem eigenen Bekenntnis und über
das, was im Islam ganz anders ist. |
Ist
es bei den Muslimen der Muezzin, der zum Gebet ruft, sind
es bei den Christen die Glocken, die zum Gottesdienst läuten.
Mustafa Akalin blätterte im Koran, zeigte den Besuchern
die Gebetsketten. An jedem Ort der Welt, so hörten sie,
drehen sich Muslime bei ihren Gebeten in Richtung Kaaba, das
uralte Haus Gottes in Mekka.
Wie wichtig auch den Soestern die Versammlungsstätte
in guten und schlechten Zeiten ist, machte Fatma Görkem
deutlich, als sie von Ugur Tavus erzählte. Der Junge
war sterbenskrank, als es ihm immer schlechter ging, trafen
sich viele Familien um zu beten - damit das Kind entweder
von seinem Leiden erlöst oder aber wieder gesund wird.
- Köp.
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