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"Die Gemeinde: viele Gaben - eine Aufgabe"
Kontakttag am 25. Januar 2006 in der Hohne-Gemeinde
Voller Erwartung besucht ein Teil der 3. und 4. Schuljahre die Hohnekirche.
Gleich zu Beginn gibt es einen Gottesdienst zum Thema Helfen und Gemeinde. Pastor Gano erzählt die Bildergeschichte von den Menschen, die so lange Unterarme haben, dass sie nichts mehr in den Mund stecken können und somit auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Zwischendurch singen die Kinder "Gottes Liebe ist wunderbar" mit passenden Bewegungen.

Dann ist Frühstückszeit mit leckeren Brötchen, Wurst und Käse, Marmelade und Nutella, Saft und Wasser.

"Hau rein!" lässt man sich nicht zweimal sagen. Wiesejungs haben immer Schmacht...
Nun geht es an die Arbeit, Station1 mit Petra: Galgenmännchen mit Begriffen aus dem Gemeindeleben. Kein Problem für die Kinder, alle sind Sieger und bekommen als Belohnung einen Mohrenkopf.

Stefan gibt den Tipp möglichst lange Wörter auszuwählen, denn bei denen kommen manche Buchstaben öfter vor und das Raten fällt viel leichter.
Station 2: Karin an der Gitarre und Frau Glässmann am Klavier üben mit der Gruppe ein neues Lied ein, "Wir sind die Kleinen".
Anschließend führt Frau Glässmann den Kindern die Kirchenorgel vor. Höchstinteressant, dass man in die Orgel hineingehen und sie von Innen bedienen kann.
Seit 1697 gibt es diese schöne Orgel von P. Ott...
Station 3 ist eine Führung durch die Hohnekirche. Pastor Gano erzählt erstaunliche Geschichten, zum Beispiel, dass der Taufstein links früher einmal tiefer ausgehöhlt war und die Babies sich wegen des kalten Wassers oft so erschrocken hatten, dass sie ins Becken pinkeln mussten. Oder die Besonderheit beim Altarbild: im Hintergrund haben die Künstler aus Liesborn die Soester Börde gemalt.
Das einzigartige Scheibenkreuz haben Hanse-Kaufleute aus Skandinavien mitgebracht. Über dem Altarraum sind wertvolle Malereien zu sehen. Die Wände besitzen ein orientalisches Teppichmuster. Angeblich wollten die Hanseaten den Eindruck haben, sie befänden sich in einer Moschee.

Pastor Gano erzählt, dass man früher in der Hohnekirche die Ostergeschichte nachgespielt habe. In diesem Grab sei eine vom Kreuz genommene Jesuspuppe von Karfreitag bis Ostersonntag begraben gewesen....
Danach müssen in einer Gemeindebrief-Rallye Fragen zum "Hohne-Boten" beantwortet werden.
Station 4: Claudia und Angela erzählen den Kindern die Geschichte von Jesus im Tempel.

Am großen Tisch werden dazu Bilder gemalt und hinterher zu einem Büchlein gebunden.
Nach getaner Arbeit trifft man sich noch einmal in der Kirche um dort zu singen, zu beten und den Segen zu empfangen. Einige waren ganz erstaunt, wie schnell die Zeit vergangen ist! Das war ein Schultag mal ganz anders... (...und dazu noch ohne Hausaufgaben!)

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