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Wie
macht man aus der Pflanze "Flachs" Leinenstoff?
Die Klasse 2c besuchte das Museum Werl und fand
des Rätsels Lösung. |
Am
Donnerstag, den 16.10.03 begaben wir uns auf eine große
Reise. Um 9.03 war Abfahrt von Soest in Richtung Werl.
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"Ach,
so eine Zugfahrt ist doch herrlich bequem....
und
verhungern und verdursten werden wir bestimmt nicht!" |
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Beim Werler Museum angekommen, durften wir uns zunächst einen
Film anschauen: „Wie der Maulwurf zu seiner
Hose kam“ .
Da klärten sich ja schon einige Fragen... |

Die Museumsführerin hat uns erklärt, wie die Menschen
vor 100 Jahren aus der Pflanze Flachs den Leinenstoff hergestellt
haben.
Gemeinsam haben wir uns dann die Geräte, die sie früher
zur Herstellung von Leinen benutzt haben, angeschaut.
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Das
ist kein Fakirteppich, sondern eine Hechel.
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Kennst du Leinen? Daraus kann man Tischdecken, Kleider, Trockenhandtücher
und vieles mehr herstellen. Fragt mal eure Eltern! |
Ja,
und dann durften wir selber das Garn für den Leinen herstellen.
Hier seht ihr die gepflückte Flachspflanze.
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1.
Arbeitsschritt:
Zunächst muss erst mal kräftig geriffelt werden. Riffeln
nennt man das Entfernen der Samenkapseln von den Flachsstengeln.
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2. Arbeitsschritt:
Moritz bricht den Flachs. Beim Brechen werden die Flachsstengel
geknickt und gebogen. |
3.
Arbeitsschritt:
Niklas beim Schwingen. Hier werden die Holzreste, die die Flachsfasern
umgeben ausgeschlagen.
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4.
Arbeitsschritt:
Beim Hecheln wird der Flachs gereinigt und für das Verspinnen
vorbereitet. Da sind wir ganz schön ins Schwitzen gekommen.
Nun
wissen wir, wie die Fäden entstehen. Anschließend werden
dann die Fasern zu Zöpfen gedreht und daraus wird feines
Garn gesponnen. Dieses Garn wird zum Weben der von Leinenstoff
genommen und daraus kann man Kleidung nähen!
Weißt
du jetzt, wie Leinenstoff entsteht?
Buchtipp:
Petiska, Eduard: Wie der Maulwurf zu seiner Hose kam?
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