Der Soester Anzeiger schreibt am 10.09.2011:






Pünktlich um 10 begann am 9. September 2011 die Einweihungsfeier der von Grund auf renovierten Wieseschule. Nach 2 Jahren harter Arbeit war nun der Moment gekommen, das supermoderne Gebäude zu beziehen. Zu Beginn ertönte wie gewohnt das Wieselied, über das Mikrofon angestimmt von unserem Vorsänger Felix! Ob das mal ein zweiter SASHA wird...?


Natürlich stimmten auch die neuen Erstklässler lauthals und fröhlich mit ein!

Rektorin Gisela Sniegowski gab in ihrer Rede eine Übersicht über die Bauzeit, den Umzug in die Thomäschule und wieder zurück. Sie meinte, es wären wohl "gefühlte" 1000 Umzugskartons gewesen und bedankte sich bei allen Beteiligten, besonders bei denen, die viel Freizeit geopfert haben. Bürgermeister Eckhard Ruthemeier als Stadtvater war sichtlich stolz auf die geleistete Arbeit.


Er betonte, dass der Soester Norden nun eine sehr schöne Schule bekommen habe und die Stadt für die Kinder der Wieseschule beste Lernvoraussetzungen geschaffen habe.


Und so überreichte er unter großem Beifall den Schulschlüssel -eine Nachbildung des Soester Schlüssels- an die Hausherrin.


Nun folgte ein fetziges Tanzstück aus dem Programm "Kultur und Schule", das im Oktober an der Wieseschule seine Premiere haben wird. Die Tänzerinnen rissen das Publikum zu lautem rhythmischen Klatschen mit und bekamen viel, viel Applaus!

Daumen hoch!!!
Der junge Mann da hinten zeigte guten Geschmack, denn die beiden Damen vor ihm waren die ehemaligen Rektorinnen der Wieseschule Ute Hitzke und Marlies Krampe, die hier so richtig Spaß hatten!


Aber auch viele Eltern und Honorationen der Stadt Soest amüsierten sich köstlich!

Probst Heers von der Patrokli-Gemeinde begrüßte im Namen seiner kirchlichen Begleiter Pfarrer Gano von der Hohne-Gemeinde, Gemeindereferent Krüger von der Albertus-Magnus-Gemeinde und Pfarrer Mattenklodt von der Wiese-Georgs-Gemeinde die Anwesenden. Lustig, dass ihm anfangs der Fehler unterlief, anstatt von einer neuen Schule von einer neuen Kirche zu sprechen. Aber er berichtigte sich schnell wieder...

Pfarrer Mattenklodt überreichte im Namen seiner Kollegen einen Weinrebstock an die Schulleitung, ein großartiges Geschenk mit gleichnishaftem biblischem Hintergrund.

Pfarrer Gano verglich in seiner Ansprache das Wachsen, Pflegen und Früchtetragen des Weinstocks mit dem Lernen und Leben in der Schule. Er mahnte Eltern, Kinder und Lehrer, mit Energie an dem "Wachstum" zu arbeiten.

Bürgermeister Ruthemeier hatte inzwischen auf einer Bank Platz genommen und lauschte interessiert den geistlichen Worten, während die Dame vom Soester Anzeiger mit Sorgfalt und wahrscheinlich glühendem Stift alles mitschrieb.


Ein riesiges Kompliment geht an die Kinder, besonders an die Erstklässler, die sehr lange konzentriert zugehört haben!!! Gute Aussichten für den späteren Unterricht...


Jetzt wurde es aber wieder Zeit, fröhlich und locker zu Krügers Gitarre zu singen: "Lasst uns miteinander...!"


Nach dem Vaterunser segnete Probst Heers die Schule und alle Leute ausgiebig mit Weihwasser. Ob er es wohl mit Absicht gemacht hat, dass so manche deftige Dusche in die Zuschauer spritzte? Auf jeden Fall war es mal ein sehr lustiger, feuchter Segen...


Zeit zum Hineingehen! Während die Kinder noch eine Stunde Unterricht genießen durften, genossen die Großen ein Gläschen Sekt und schauten dabei einen Diavortrag über die gesamte Bauphase im Foyer. Herr Altmann von der ZGW erzählte zu den Bildern, was mit viel Interesse aufgenommen wurde. Wer das auch sehen möchte, klickt einfach hier!

Nach dem Vortrag wurde zu einem reichhaltigen Imbiss in die Mensa geladen, für den die Stadt Soest gesorgt hatte. Hier konnte man sich mit diesem oder jenem unterhalten und ein Häppchen zu sich nehmen. Wer fertig war, schloss sich vielleicht einer der vielen Führungen der Schulleitung durch das neue Schulgebäude an und musste wohl staunen...


Gegen Mittag löste sich die Gesellschaft langsam auf und man verabschiedete sich voneinander. Es hatte sich gelohnt, einen intensiven Blick in die "neue" Wieseschule zu riskieren...!
Und nicht zu vergessen: gut, dass das Wetter so prima mitgespielt hat!

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