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SOEST.
Toprock, Sixstep, Flickflack, Powermove - keine böhmischen
Dörfer, sondern Tanzschritte und Formationen eines Breakdancers.
"Und was ist das schon wieder für einer?", fragten
sich verwunderte Großeltern, als ihre Enkel begeistert von
ihren ersten Breakdance-Stunden berichteten. Die Erklärung
kam prompt: "Ein akrobatischer Tänzer, der zu moderner
Popmusik zeigt, was außer normalen Formationsschritten noch
alles möglich ist."
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Und
das ist eine ganze Menge. Die Tanz-Arbeitsgemeinschaft der
vierten Schuljahre der Wieseschule wollte es genauer wissen
und platzte fast vor Neugier. Also beschloss Leiterin Sabine
Wallmeier, die Jungs aus dem Jugendtreff "Drehscheibe"
anzusprechen. Die erkärten sich sofort bereit, einen
Teil ihrer Freizeit am Wochenende zu opfern und den Kids der
Wieseschule zu zeigen, wie es richtig geht.
Viel Schweiß tropfte daraufhin am letzten Wochenende
auf den Boden der Wiese-Turnhalle, als die Grundkenntnisse
der vorherigen Stunden vertieft wurden. Die "Stylz-Inc",
wie die Crew der vier Jungs heißt, studiert nun mit
den Kindern eine komplette Choreografie ein, die zum Schul-Jahrmarkt
am 7. juni zur Aufführung kommen wird. "Die Kinder
lernen schnell", sind sich Basti, Eddy, Jibo und Sascha
einig. Künstlernamen haben die vier natürlich auch:
"Pitrian", "JokeE", "Small Soldier"
und "Börky" heißen die 16- bis 21-Jährigen,
wenn sie auf der Bühne stehen und ihre Verrenkungen zeigen. |
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Zimperlich
geht es dabei nicht zu: Pirouetten auf dem kopf, rhythmischen
Klatschen und Tanzschritte im Gleichschritt verlangen enorme
Konzentration. Die talentierten "Nachwuchsbreakdancer"
der Wieseschule beherrschen es fast schon perfekt und sind
auf dem besten Weg, einmal ganz Große zu werden. jaha
Soester Anzeiger vom 22.05.2002 |
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