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"Au ja, die kleine Nachtmusik von Mozart!"
Wiese-Grundschüler und Lehrer der Musikschule feierten den 250. Geburtstag mit einem Konzert für alle - Komponist war in allen Klassen Unterrichtsthema - Begeisterung für klassische Musik wecken
Bericht des Soester Anzeigers vom 27.01.2006
SOEST • "Pa-,Pa-,Pa-, Papageno" hörte man's schon im Schulflur trällem. Wolfgang Amadeus Mozart feierte Geburtstag und die Kinder aus der Soester Wiese-Grundschule feierten mit. Schon lange vorher hatten sich alle Erst- bis Viertklässler im Unterricht auf dieses große Ereignis vorbereitet, über Mozart und sein Leben gesprochen und Instrumente kennengelernt.
Und so waren alle ganz gespannt, als gestem Morgen Sänger und Instrumentalisten aus der Musikschule in die Schule kamen und ihnen tolle Musik mitbrachten. Klar, wussten schon die Jüngsten Bescheid, was es mit Mozart auf sich hatte: "Der hat immer so viel kommandiert, äh, ich meine komponiert." Mucksmäuschenstill hörten alle zu, als zuerst Pianist Christoph

Kleines Konzert in der Wiese-Grundschule: Lehrer der Musikschule spielten Mozart-Werke, die Erst- bis Viertklässler lauschten aufmerksam. - Foto:Dahm
Hengst ein Stück auf dem Klavier spielte, das die Kinder gleich als "Morgen kommt der Weihnachtsmann" erkannten. Flötistin Angela Sondermann zeigte mit einem lustigen Stück, wie Mozart schon als Achtjähriger mit Musik kleine Geschichten erzählte. Und mit begeistertem "Au ja", reagierten die jungen Zuhörer, als Musikschulleiter Ulrich Rikus die "kleine Nachtmusik" ankündigte und mit seinen Kollegen Bernd-Udo Winker, Matthias Hesse und Anneliese Druxes-Dern vorspielte. Die Dritt- und Viertklässler erlebten auch Cornelia Fisch und Michael Busch, die für sie das Papageno-Duett aus der "Zauberflöte" sangen.
"Viele Kinder kommen in ihrer Umgebung nie in Berührung mit klassischer Musik", so Wiese-Schulleiterin Ute Hitzke. ,,Umso wichtiger ist, dass wir sie hier m der Schule damit bekannt machen." Ulrich Rikus freute sich, dass die Initiative zur Zusammenarbeit von der Wieseschule ausgegangen war: "Die Kinder sind bestens vorbereitet und sehr aufmerksam", lobte er die jungen Zuhörer. Gerade Mozart könne den Kindem nahegebracht werden, weil er selber ein Wunderkind war. Jetzt plant die Wieseschule, demnächst jedes Schuljahr einen anderen Komponisten in den Mittelpunkt des Unterrichts zu stellen. - bs

Hier geht es zum Fotobericht über das Konzert

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