...der Wieseschule ist seit Oktober 1998 ein wertvolles Zusatzangebot für das Lesenlernen und -üben und bietet zusätzlich in regelmäßigen Zeitabständen Projekte an, die den Unterricht handlungsorientiert ergänzen sollen. Cornelia Plaßmann kümmerte sich als Lehrerin bis zum Sommer 2010 intensiv um die Koordination und Planung dieser Projektangebote und um alle Belange der Lesestadt, die kürzlich ihren 10. Geburtstag feierte. Dazu mehr hier:


In unserer Lesestadt...

...finden immer wieder in den Pausen Projekte statt, wie hier ein Astrid Lindgren Miniprojekt. Spielerisch erfuhren die Kinder hier etwas über den Lebenslauf und die Bücher der bekannten schwedischen Schriftstellerin.

Lesestadt-Lehrerin Cornelia Plaßmann hat in der Zeitschrift "GRUNDSCHULE" einen lesenswerten Artikel über die Lesestadt veröffentlicht...
Auf diese Art wird diese hervorragende Einrichtung an unserer Schule einer sehr breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht, natürlich überwiegend Lehrern und Studenten. Wir sind sehr stolz darauf und bedanken uns für das große Engagement Frau Plaßmanns und die damit verbundene Mehrarbeit!

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Neues für die Lesestadt
Erlös aus Verkaufsaktion auf dem Mittelaltermarkt floss in Bücher
An der Wiese-Grundschule wird gerne und viel gelesen

SOEST • Die Kinder fackeln nicht lange: Jana, Paul-Simon, Joscha, Lorenz und Hendrik stürzen sich gleich in der Lesestadt der Wiese-Grundschule auf den neuen Büchertisch und blättern interessiert in den 28 Neuanschaffungen, die Lehrerin Cornelia Plaßmann und Buchhändlerin Sabine Risken von der Ritterschen Buchhandlung aufgebaut haben. Die Bücher konnten vom Erlös einer Kräutersalzsack-Aktion angeschafft werden. Als einen kleinen Beitrag zum Mittelaltermarkt vor einigen Wochen hatten die ehrenamtlichen Helferinnen der Lesestadt und die betreuende Lehrerin Säckchen genäht und mit Kräutersalz gefüllt. Die Kinder verkauften diese Säckchen sehr erfolgreich auf dem Markt, immerhin konnten rund 250 Euro für den Bücherkauf eingenommen werden.


Jana, Paul-Simon, Joscha, Lorenz und Hendrik sowie Lehrerin Cornelia Plaßmann (hinten links) und Buchhändlerin Sabine Risken haben gestern in der Lesestadt der Wiese-Grundschule die neuen Bücher ausgepackt. •• Foto: Fischer

"Mir steht kein spezieller´Etat für die Lesestadt zur Verfügung", macht Plaßmann deutlich. So sei man auf Einkünfte aus besonderen Aktionen und auf Spenden angewiesen. Sie hatte zuvor in den Klassen die Buch-Wünsche der Schüler abgefragt. "Wir haben jetzt erstmals auch ein Angelbuch sowie neue Lektüre über Fußball angeschafft",berichtet sie. Bei der Auswahl hat sie ganz bewusst einen Schwerpunkt auf Bücher gesetzt, die besonders Jungen ansprechen. Denn die tun sich schwerer beim Lesen als Mädchen.
Gleichwohl kann die Lesestadt in der Wiese-Grundschule einen großen Erfolg für sich verbuchen: "Mindestens 90 Prozent unserer Kinder kommen regelmäßig zu uns und leihen sich Bücher aus." Dieser Wert liege deutlich über dem Durchschnitt. Auch wie man Lesemuffel begeistern kann, weiß Plaßmann ganz genau: "Wir bieten ihnen spezielle Sachbücher an, das hat fast immer funktioniert."
Sabine-Risken sieht zwar die Konkurrenz der elektronischen Medien, etwa Fernsehen und Computer, zum Buch, verweist aber darauf, dass es in Soest offensichtlich eine breite Schicht in der Bevölkerung gibt, die nach wie vor gerne Bücher liest und das auch an die Kinder weitergibt. "Wir haben ein treues Stammpublikum, der Buchabsatz ist recht konstant geblieben." Auch gebe es äußere Anstöße, etwa jetzt die Buchmesse oder die Lesesendungen in Radio und TV: "Wir merken schon, dass dann die Nachfrage steigt." Solche Überlegungen sind den Schülern noch fremd. Sie haben ganz eindeutige Vorlieben. Jana verschlingt die Bücher der Baumhaus-Reihe, Joscha und Lorenz lieben Harry Potter und Fantasy-Bücher.
"Wir bieten in der Lesestadt mit inzwischen 1700 Titeln ein breites Spektrum für alle Interessen", merkt Plaßmann an. Und sie freut sich: "22 Mütter und Omas engagieren sich hier, das finde ich bemerkenswert."
- kf - SOESTER ANZEIGER VOM 17.10.2008

Neue Regale und Schränke in der Lesestadt

Mit Hilfe unseres Fördervereins und der Sparkasse Soest besitzt unsere Lesestadt seit einiger Zeit professionelle Bücherei-Regale! Es gab sehr viel Arbeit für die betreuende Lehrerin Cornelia Plaßmann und ihre Lesestadtmütter, denn mit dem Umräumen der Bücher allein war es nicht getan. Eine neue Verschlagwortung wurde durchgeführt, ebenso die Ausleihe per PC-Programm. Wie man sieht, waren die Damen ganz eifrig bei der Sache! Wie gut, dass es noch nette Menschen gibt, die hier zum Wohl unserer Kinder mit Hand anlegen!!!


Das erste Projekt in neuer Umgebung mit neuer Ausstattung ist die "Salzwerkstatt" für die dritten Schuljahre. Mit viel Raum und Licht hat man mehr Möglichkeiten und Freiräume...

An vier Tagen in der Woche betreuen Mütter und Väter auf freiwilliger Basis die Lesestadt. Sie lesen auch Bücher vor, beraten die Kinder bei bestimmten Themen, betreuen sie bei kleineren Aufgaben und Experimenten und helfen ihnen beim Hantieren am Computer. Mit dem Engagement der Eltern steht und fällt die Lesestadt. Sie bereichern damit das Schulleben und sind quasi unverzichtbar.

Was ist denn wohl die... ?
Neugierig? Mehr darüber hier >


Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag ist unsere Lesestadt geöffnet. Damit nicht zu viele Kinder auf einmal dort auftauchen, hat jede Klasse drei Umhängepässe für den Eintritt.
Diese Pässe sind sehr gefragt, denn auch in den Pausen gibt es oft jede Menge unterschiedliche interessante Angebote!


Podeste!
In unserer Lesestadt sind frei kombinierbare Podeste aufgebaut. Sie sind mit strapazierfähigen blauen und roten Teppichböden belegt und vielfältig einsetzbar:
- als Wohnlandschaft in der Lesestadt
- als Siegerpodest bei Sportveranstaltungen
- als Theater- und Musikbühne in der Turnhalle
- als Außenbühne bei Schulfesten
- als Atrium zum Zuhören bei Vorlese-Geschichten
- und zu Vielem mehr.....

Die Regale sind Fundgruben für Sach- und Geschichtenbücher aller Art!
Das Wichtigste in der Lesestadt ist natürlich das Lesen. Hier liest man in der Pause oder während der LESEZEIT des Unterrichts mit Hilfe der Lesestadtmütter in seinem Buch oder man leiht sich für Zuhause ein Buch aus. Lange Schlangen warten regelmäßig vor der Ausleihe...
Die Lesestadt ist wie eine Bücherei geordnet; beim Entleihen geht es genauso zu. Es werden nur kindgemäße, interessante Bücher oder Kinderromane als Klassensätze angeboten, die neu angeschafft wurden mit Geldern von Schulfesten, Basaren, vom Förderverein oder von anderen Sponsoren. Ziel der Lesestadt ist die Leseförderung und die Erziehung zu selbständigem Lernen. Ein wichtiger Schwerpunkt sind Projekte, die von der Lehrerin Cornelia Plaßmann und dem Elternteam organisiert werden.

Mit kleinen farbigen Holzlatten werden
die Entnahmestellen markiert...

Mittlerweile stehen hier in der Lesestadt auch drei Multimedia-Computer mit Internet-Anschluss, an dem die Kinder unter Anleitung üben, spielen und sich informieren können. Bei Projekten kann man gut mit ihnen in einem Stationsangebot recherchieren oder Filme ansehen...

Der Lepion...
...ist eine Internetadresse, in welche Schüler und Lehrer sich mit einem Passwort einloggen müssen. Danach kann man zu einem bestimmten Kinderbuch Fragen beantworten und bekommt entsprechend Punkte dafür. Die Kinder der Klasse oder der Schule werden dann in einer Tabelle, nach Anzahl ihrer Punkte geordnet, ausgewiesen. Für unsere Wiesekinder ist dies ein großer Anreiz, die Bücher zu lesen, die im Lepion aufgeführt sind. In der Lesestadt gibt es bereits die meisten davon...
Die Kinder fühlen sich einfach wohl in der gemütlichen Atmosphäre der Lesestadt, spielen oder machen hier gut und gern in der Gemeinschaft ihre Aufgaben.

Besuch in der Stadtbücherei
Die Kükenklasse lernte bei einem Unterrichtsgang die Soester Stadtbücherei kennen. Frau H'Loch, die Leiterin, erzählte eine Menge aus dem Berufsleben einer Bibliothekarin und stellte vor, was man so alles ausleihen kann.
Gespannt hörten die Küken zu. >>>>>>>

<<<< Anschließend konnten die Kinder überall so richtig herumstöbern. Links liest Natalia zum Beispiel ihren Mitschülerinnen aus einem russischen Kinderbuch vor.
Wir arbeiten zur Zeit an einem Kooperationsvertrag zwischen Wieseschule und Stadtbücherei!



In der Zeit vom 10. - 21. Januar 2005 fand in der Wieseschule das

statt. Die Arbeit mit einem Leseheft, ein Lesewettbewerb, eine Lesestadt-Rallye, ein Schreib- und Malwettbewerb und ein Lesefest am 21.01. standen unter anderem auf dem Programm.
Der Soester Anzeiger hat die Lehrerin Frau Plaßmann zum Projekt interviewt >
und einen Bericht zu unserem Lesefest gebracht >

ZUM LESEFEST>>>
Ein Projekt unter vielen in der
Lesestadt hieß "Astrid Lindgren".
Eine vierte Klasse hatte Bücher
ausgestellt, einen Lebenslauf der
berühmten Dichterin aufgeschrieben
und viele Bücher ausgestellt,
sogar Pippi Langstrumpf in Französisch und Russisch...
Hier weitere Projekte (auf die Schrift klicken):