In der Eingangshalle unserer Schule hängen Schieferreliefs von Soester Kirchen. Das größte ist das der Wiesenkirche (links), zur Einweihung der neuen Schule hergestellt von dem Soester Bildhauer
Alfons Düchting
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Marienbildnis

Der Name der Wieseschule lehnt sich an die Wiesenkirche an (Maria zur Wiese), welche die Soester Bürger als schönste deutsche gotische Hallenkirche bezeichnen. Ihr Äußeres ähnelt dem Kölner Dom. Weltbekannt ist sie durch ein wunderschönes Glasfenster, in dem ein "westfälisches Abendmahl" mit Schinken, Schwarzbrot und Korn dargestellt ist (siehe Bild unten).

Zur Zeit sind die beiden Türme, die an den Kölner Dom erinnern, auf Jahre hinaus wegen Restaurierungsarbeiten eingerüstet.

Das wunderschöne Kirchenschiff
Alte Schule,
altes Haus...


Die alte Wieseschule stand in der Schültinger Straße nahe an der Wiesenkirche. Nach ihrer Zeit als Volksschule wurde sie in eine Grundschule umgewandelt. Heute befindet sich in den umgebauten Gebäuden die städtische Musikschule.

Hier musste der Hausmeister Helmuth Strutz die Heizungen in jeder Klasse noch mit der Hand anwerfen und mit der großen Messingglocke zur Pause läuten...

1974 gab es auf dem Schulhof einen Pavillon mit 2 Klassenräumen, weil die Schule zu viele Schüler hatte. Hier ein viertes Schuljahr aus der Zeit mit der Klassenlehrerin Frau Krampe und dem Mathelehrer Willi Grundhöfer, der noch heute an der Wieseschule unterrichtet.
Im Jahre 1990 feierte die Wieseschule ihr 100-jähriges Jubiläum. Dies wurde mit einem großen Fest gefeiert.
Dazu haben die Eltern eine große "Schultorte" gebacken.
Außerdem wurden für alle Schüler Ansteckbuttons gepresst von der Riesenvorlage, die hier die Lehrerinnen, die Schulsekretärin und die Eltern stolz präsentieren.
Die letzte runde Zahl 111 hatten wir übrigens im Jahre 2001. Das ist zwar eine Schnapszahl, sagt man, aber wir sind beim Feiern auch ohne ausgekommen...
Die Dame mit dem Wuschelkopf ist übrigens Frau Beckmann, die auch jetzt noch an der Wiese ist...
Früher war es normal, dass weit über 30 Kinder in jeder Klasse waren. Oberstes Gebot war: Gehorchen! Die Lehrer damals waren viel strenger als heutzutage , und die Kinder wagten es nicht frech zu sein, sonst gab es was hinter die Ohren oder auf die Finger. Und wehe, wenn jemand störte oder die Hausaufgaben nicht hatte! Dann hieß es: "Nachsitzen und Strafarbeiten machen".
Klicke auf die alte Schule, dann erfährst du noch mehr über die Geschichte der Wieseschule!


Aber trotzdem haben die Kinder in dieser Zeit viel gelernt, waren gut erzogen und sind auch sehr gern zur Schule gegangen.
Früher hatten die Kinder noch das Fach "Schönschreiben"! Man schrieb in der Sütterlin-Schrift.


"Wie eine Wiese mit vielen Blumen im Mondenschimmer - so sah ich uns. Doch jede Blume war andern Wesens, und jede lebte sich anders aus."

(Christian Morgenstern)
Zum 28.11.1952
< < < Tja, damals saß man zu Zweit nebeneinander und hatte immer den Lehrer im Blickfeld. Frei- oder Gruppenarbeit, Morgenkreis oder Computer gab es damals noch nicht. Dafür konnten die Kinder aber sehr gut rechtschreiben und rechnen ...

<<< Die damalige Rektorin der Wieseschule hieß Marlies Krampe. Sie ist mittlerweile über 70 Jahre und investiert mit viel Engagement ihre ganze Kraft in die Kirchengemeinde Bad Sassendorf.
<<< Dieser Spruch trifft auch heute noch den Kern unseres Menschenverständnisses!

Ute Hitzke hat als Rektorin der Wieseschule Geschichte geschrieben. Sie hat mit zahlreichen Innovationen dafür gesorgt, dass unsere Schule überall viel Ansehen genoss...
und immens große Fußstapfen hinterlassen!
Mit einer tollen Abschiedsfeier wurde sie am 20. Juni 2008 in den unruhigen Ruhestand befördert >
Ute Hitzke schwimmt morgens jetzt noch gern vor dem Unterricht in unserem Schwimmbad mit anderen Pensionärinnen um die Wette...

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